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Sonntag, 5. Juni 2016
Buchrezension zu Mörderische Wahrheiten von Theresa Prammer
Buchrezension zu Mörderische Wahrheiten von Theresa Prammer

Inhalt
Charlotta, kurz Lotta, ist die Tochter von einer berühmten Opernsängerin. Zu mindestens glaubt die Welt das. Sie hat dazu ihre ganz eigene Meinung. Lotta denkt das sie die verschwundene Tochter von Konrad ist, dessen verschwundene Tochter Julia nie gefunden wurde. Um ihrem eventuellen Vater näher zu sein geht Lotta zur Polizeischule und darf neben Konrad an einem Undercovereinsatz teilnehmen. Doch Konrad stürzt und fällt ins Koma. Jahre später wacht er wieder auf und kann sich an nichts mehr erinnern. Doch gerade jetzt bräuchte auch die Polizei Konrads Hilfe. In Wien werden Jugendliche getötet. Das Schema ist bereits bekannt. Schon vor Jahren wurden in Wien mehrere Jugendliche auf diese Weise getötet. Der damalige Täter ist im Gefängnis gestorben. Kurz nachdem er der Täter verurteilt wurde besuchte ihn Konrad, der damals bei der Verhaftung dabei war, und kam mit einem Zettel auf den er vier Zahlen geschrieben hatte zurück. Leider kann sich Konrad auch nicht mehr an die Bedeutung der vier Zahlen erinnern und so beginnt für ihn, Lotta und die Polizei die Suche nach dem Täter und natürlich auch nach den Erinnerung von Konrad. Wird Konrad sich erinnern können, wer töte die Jugendlichen und ist Lotta wirklich Konrads Tochter?


Meine Meinung

Cover
Das Cover ist in blau und weiß gehalten. Auf der rechten Seite sieht man eine Person die sich die Hände vor das Gesicht hält. Ich denke oben sieht man eine Stadt. Da der Krimi in Wien spielt, gehe ich davon aus das dies Stadt Wien ist. Unten sieht man einen Wald. Auch in der Mitte des Covers lässt sich eine Person erahnen.

Buch allgemein
Das Buch fesselt die Leser gleich vom ersten Augenblick. Gleich zu Anfang bekommt man mit wie die erste Jugendliche ermordet wird. Erst danach startet die Geschichte um Konrad und Lotta. Es ist eine so tolle Geschichte und ich fieberte immer mit ob sich Konrad an etwas erinnern kann. Super finde ich auch das die Autorin die Gefühle und die Verzweiflung von Konrad aber auch die seiner Mitmenschen, so gut beschreibt. Man konnte richtig spüren wie schwer es allen viel, wenn sich Konrad nicht erinnern konnte. Auch die Gefühle der Hauptperson Charlotta werden immer gut beschrieben und man merkt Lotta ihre Verzweiflung an, weil sie nicht weiss wer nun wirklich ihre Eltern sind. Ihre Methoden an die gewollten Informationen zu kommen, ist vielleicht für den ein oder anderen etwas gewöhnungsbedürftig, doch ich habe den Eindruck das diese Methoden komplett zu Lotta passen. Doch wer jetzt denkt, das ist ja mehr ein Familienroman, als ein Krimi, der irrt. Denn auch wenn es oft um die Geschichte von Lotta und Konrad geht, steht doch auch der Krimi im Vordergrund und beides läuft irgendwie nebeneinander her, ohne das ich jetzt sagen muss, das eine Seite vernachlässigt wird. Das Buch hält einige Überraschungen bereit und ich musste sowohl herzlich lachen, als auch einige Tränen vergießen.

Was das Buch besonders macht
Ich weiss gar nicht wie genau ich das beschreiben soll. Das Buch hat mich irgendwie fasziniert, weil es sowohl Krimi als auch Familiengeschichte war. Allen Personen im Buch sollte man seine voller Aufmerksamkeit widmen und man sollte niemanden unterschätzten.

Kaufempfehlung
Auf jeden Fall. Für mich ein gelungener Krimi, mit dem nötigen Gruselfaktor und einer Familiengeschichte die bis zum Schluss spannend ist.

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