Sonntag, 14. Mai 2017
Buchrezension zu Der Tag an dem wir dich vergaßen von Diana Chamberlain
Inhalt
Riley will so schnell wie möglich ihr Elternhaus nach dem Tod ihres Vaters ausräumen lassen. Doch schon bald merkt sie, das ihr Vater einiges von ihr geheim gehalten hat. Auch eine Schachtel mit Zeitungsartikel über ihre tote Schwester, in denen ihre Schwester als Mörderin betitelt wird. Doch Riley und ihrem Bruder wurde erzählt das ihre Schwester sich wegen Depressionen umgebracht hat. Was ist damals wirklich geschehen?

Meine Meinung

Cover
Das Cover zeigt ein Mädchen wie sie ihr Spiegelbild in einer Pfütze betrachtet. Das Cover passt sehr gut zum Buch.

Buch allgemein
Das Buch ist in verschiedene Teile untergliedert. Schon der Prolog ist spannend und ich bin sehr gespannt auf das Buch. Der Titel passt sehr gut zum Buch, denn am Anfang bekommt man den Eindruck das Rileys Schwester Lisa tatsächlich vergessen und verdrängt wurde. Riley ist mir von Anfang an sympathisch. Sie ist überrascht als sie Dinge erfährt mit denen sie so gar nicht gerechnet hat. Ihr Bruder der eher abgeschieden lebt, scheint auch nicht viel von seinem Vater zu wissen und ich wundere mich über seine ablehnende Haltung gegenüber seines Vaters. Auch über die Vergangenheit will er mit seiner Schwester nicht reden, obwohl Riley a so einiges erfährt was auch für ihn interessant ist. Im Umfeld von Rileys Vater scheint es Leute zu geben die es nicht unbedingt gut mit Riley meinen und ich bin mir oft nicht sicher, wer nun eigentlich auf welcher Seite steht. Ich kann nur sagen das es in diesem Buch einiges gibt, mit dem ich so nicht gerechnet habe. Es gibt so einige Wendungen sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Schön ist auch das es nicht nur aus Rileys Sicht geschrieben ist, sondern man auch etwas aus Lisas Sicht erfährt. Man hofft die ganze Zeit, das nun endlich die ganze Wahrheit heraus kommt. Das Ende hat mir gut gefallen und ich bin froh das alles ein gutes Ende genommen hat.

Was das Buch besonders macht
Ich kann Riley nur bewundern. Egal wie viele offene Fragen es gibt, sie will unbedingt wissen was damals geschehen ist und was die ganze Wahrheit ist. Doch ich muss sagen das ich sehr enttäuscht wäre, wenn es so viele Geheimnisse in meiner Familie geben würde. Am Anfang kann ich die Ablehnung von Rileys Bruder so gar nicht verstehen, doch im laufe des Buches muss ich sagen, das ich vielleicht mit der selben Ablehnung gehandelt hätte. Ich will nicht wissen, was das alles mit ihm gemacht hat. Ob die Entscheidungen von Lisa immer die richtigen waren muss man wohl selbst entscheiden, denn ich bin mir absolut nicht sicher. Absolut sicher bin ich mir aber, dass der Vater irgendwann mit seiner Familie über das große Geheimnis hätte reden sollen, das hätte vielleicht allen geholfen und alle wären glücklicher gewesen.

Kaufempfehlung
Ja, auf jeden Fall

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